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Bauteilebene
Die Bauteilkonstruktion findet in der Phase „Bauteilebene“ statt, d.h. in dieser Phase werden die eigentlichen Bauteile konstruiert.

Zudem ist das Bauteil Bestandteil eines bestimmten Mengengerüstes. Dieses Mengengerüst hat zum einen indirekten Einfluss auf das Bauteil, wenn es sich um ein so genanntes Nachbarbauteil handelt. Nachbarbauteile wurden im Arbeitsmodell mit dem Entwicklungsschnittemodell (Konzept) bewertet. Zum anderen hat das Mengengerüst auch einen direkten Einfluss, aber diese Schnittstellen wurden bereits im Adaptermodell zusammengefahren.

Zu Beginn der Bauteilkonstruktion spielt das Mengengerüst keine Rolle, es gibt lediglich einen Anhaltspunkt, in welchem Bauraum oder Kontext das Bauteil steht. Das heißt, dass das Bauteil losgelöst vom Kontext entwickelt werden kann, sämtliche Informationen, die zur Bauteilkonstruktion notwendig sind, befinden sich im Arbeitsmodell oder im Adaptermodell und das ist Link ins Bauteil integriert ist.
Trotz dieser Tatsache sind mit zunehmender Bauteilreife und in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Abstimmungsschleifen notwendig, in denen der gegenwärtige Bauteilstand mit dem restlichen Mengengerüst zusammengefahren und bewertet wird. Den Zeitpunkt, zu dem eine solche Abstimmung stattfindet, bezeichnet man als Synchropunkt.

In der frühen Phase der Bauteilkonstruktion ist eine solche Abstimmung nicht zwingend notwendig. Erst mit zunehmender Bauteildetaillierung, wenn das Bauteil an Granularität gewinnt, sollten Synchropunkte gesetzt werden, um das Bauteil im Rahmen eines Mengengerüstes zu bewerten.

Zusammenfassend kann man sagen:

  • Mit zunehmender Reife der Produktentwicklung muss die Bauteilkonstruktion in das Mengengerüst (Kontext) integriert werden!
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 Copyright by Richard Haslauer