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Konzeptarbeit
The integration and concept level is devided into two steps.
1. Die Methoden der Konzeptarbeit
Als Basistool in der Konzeptarbeit wähle ich den Sketcher. In ihm sehe ich das größte Potential, um Daten und Wissen innerhalb eines CATParts oder partübergreifend zu transportieren oder zu verlinken.

Wenn man sich den Sketcher genauer ansieht, so wird die Vielzahl der im Sketch beinhalteten Elemente gebündelt, d.h. nach dem Verlassen des Sketchers sind im 3D bzw. im Specification Tree nur der Sketch als ein Objekt und sein Support, d.h. eine Ebene eines Achsensystems, sichtbar. Dieser Sketch wird als ein Selektionsobjekt behandelt und kann z.B. für das Austragen von Flächen oder die Konstruktion von Solids verwendet werden.

Es besteht auch die Möglichkeit, dem Sketch Teilbereiche zu entnehmen (z.B. mit der Funktion „Extract“) und diese dann zum Austragen von Flächen zu verwenden oder um weitere Drahtgeometrie wie „Projections“ oder „Intersections“ zu erzeugen. Des Weiteren ist ein Sketch nicht auf ein Bezugselement fixiert, sondern kann beliebige räumliche Lagen annehmen; sein Inhalt bleibt gleich bzw. bleibt richtig ausgerichtet, seine Weiterverwendung kann aber durchaus eine andere sein. In den späteren Kapiteln über die Schnitte werden wir weitere Vorteile des Sketchers kennen lernen!

Zum Positionieren von 3D-Elementen wie Sketche, UDF, Powercopies verwenden wir Achsensysteme. Diese Achsensysteme konstruieren wir assoziativ, damit sich bei Änderungen der Lage alle abhängigen Elemente ebenfalls mit ändern. Ebenso werden wir Zeichnungsableitungen bzw. Ansichten auch auf diese Achsensysteme beziehen.

Wenn wir später die Konzeptmodelle in Produktstrukturen als Basis für die Bauteilpositionierung verwenden, können wir ebenfalls auf die Achsensysteme zurückgreifen.

2. Die Arbeitsumgebung in der Konzeptarbeit
Da die Konzeptarbeit für ein Fahrzeug nicht von einer Person, sondern von mehreren Konstrukteuren oder Teams ausgeführt wird, brauchen wir eine spezielle Arbeitsumgebung, um eine gewisse Vernetzung darstellen zu können. Für diese Arbeitsumgebung, sprich Vernetzung, verwenden wir den Begriff „Arbeitsmodell“. Im sog. Arbeitsmodell fassen wir die Themen Entwicklungsschnitte, Umgebungsgeometrie, Konzept- und Detaillierungsgeometrie zusammen.

Das Arbeitsmodell ist in CATIA V5 eine Produktstruktur, sprich ein CATProduct.
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 Copyright by Richard Haslauer