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Oberflächenkonstruktion (Strak)
Der Begriff „Strak“ kommt ursprünglich aus dem Schiffsbau, wo über Höhen-, Längs- und Querschnitte (Spanten, Senten) komplexe Freiformflächen beschrieben wurden. Im Automobilbau wurde die Vorgehensweise für alle nicht planaren Freiformflächen im Exterieur und Interieur adaptiert. Vor dem CA-Zeitalter wurden die Designflächen in so genannten Linienrissen beschrieben, die die Hauptkurven (Charakterlinien) und die Schnitte darstellen.
In den letzten 20 Jahren ging man dazu über, die Flächen über CA-Tools zu beschreiben. Als Standard hat sich für die Strakerstellung das Programm „ICEM-Surf“ durchgesetzt. Die Oberflächenqualität während der Konstruktion wird online über die verschiedenen Analysemethoden wie Highlights, Isolinien sowie Krümmung sichergestellt.

Der Strak ist die Überführung des Design in die technische Machbarkeit.

Der Entwicklungsablauf [Strak-Bauteilkonstruktion] ist in der CATIA V4-Welt ein nahezu serieller Prozess. Die Designdaten werden in bestimmten Zyklen der Oberflächenkonstruktion übergeben. Hier werden die Flächen gestrakt und an die Bauteilkonstruktion übergeben. Ich möchte hier nicht den Anschein erwecken, dass nicht parallel gearbeitet wurde. Aber bei einem nicht assoziativen Prozess, wie bei CATIA V4, müssen die zu ändernden Flächen im Nachfolgeprozess wieder neu konstruiert werden.
In der assoziativen Welt kann mir CATIA V5 bei Änderungen aber viele Arbeitsschritte abnehmen oder der Bauteilkonstrukteur kann zu bestimmten Zeitpunkten Annahmen treffen. Ebenso können Ersatzgeometrien eingesetzt werden, wenn eine bestimmte Reife noch nicht vorhanden ist.
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 Copyright by Richard Haslauer